Kosmetik
Kosmetikprodukte sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
Schon Ägypter, Römer und Griechen waren sich ihres Aussehens bewusst und verwendeten “Schönheitsmittelchen“, wie zum Beispiel natürliche Farbstoffe für rötere Wangen oder dunklere Augenbrauen. Wasser war bei der Körperpflege verpöhnt, dafür wurden vielfältige Duftstoffe, Salben, Öle und Fette für einen angenehmeren Geruch und einen reinen Teint verwendet.
Interessant ist dabei, dass früher ein heller Hautton angesehener war, weil es Zeichen für ein luxuriöses Leben ohne Arbeit unter freiem Himmel war, während heutzutage immer mehr Menschen das Sonnenstudio aufsuchen, um die – als attraktiv geltende – Bräunung der Haut zu erlangen.
Der Begriff “Kosmetik” stammt vom griechischen kosmetikós, was soviel bedeutet wie “schmücken”.
In Frankreich verbreitete sich im 18. Jahrhundert dann die Bezeichnung “cosmétique”, deren Übersetzung seit dem auch in Deutschland Verwendung findet.
Heutzutage versteht man unter Kosmetika Mittel, die zur Beeinflussung des menschlichen Äußeren dienen.
Sie sollen unser Antlitz verschönern und erhalten und Schönheitsfehler verdecken.
Dabei unterscheidet man zwischen dekorativen Produkten, die rein zur Zierde, das heißt zur Maximierung der Schönheit verwendet werden, und Produkten, welche zur Reinungung/Pflege und zum Schutz dienen.
Zu den wichtigsten kosmetischen Mitteln zählen dabei Puder, Haarpflegemittel, Nagelpflegemittel, Bademittel, Desodorantien und Rasiermittel.
Eine tiefgreifende medizinische Wirkung bliebt jedoch ausschließlich Arzneimitteln vorbehalten, die nicht als Kosmetik bezeichnet werden.
Zum Schutz der Verbraucher gibt es strenge Kosmetik-Richtlinien, die von den Herstellern eingehalten werden müssen, bevor das Produkt für den Markt zugelassen wird.
Seit 1997 müssen zum Beispiel die Inhaltsstoffe der Kosmetika angegeben werden, weil es immer häufiger zu allergischen Reaktionen bei der Verwendung kosmetischer Produkte kommt.
Die Verwendung von Kosmetika gehört heute in allen Kulturen zum guten Benehmen.